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Sonntag, 9. August 2009

MTB - Familientour

Der Sonntag ist nun wirklich der Mountainbike-Tag geworden. Geplant war nichts großes, da mir immer noch der Freitagabend in den Knochen steckte (über 200 Gäste auf der Terrasse und im Restaurant). Bei einer netten Einladung zum Weißwurstfrühstück ... ich war wohl der einzige , der aus Faulheit die Pelle mitgegessen hat .... suchten wir die Mitfahrer zusammen. Es wurde eine Familientour.

2 Stunden später ging's dann los. Entlang der Söse und des Gipsabbaus ging's über Badenhausen nach Förste. Teilweise recht große Pfützen und weißer Modder, aber meine 6-jährige Nichte meisterte die Strecke mit Bravour. Nach einer Pause am Förster Kiesschacht führte uns der Weg hoch zur Pipinsburg. Hier war das erste mal Kindermotivation angesagt ... also einigten wir uns auf einen Spielplatzbesuch nach der Tour in Osterode und die Scho-ka-kola zwischendurch trieb alle zu Höchstleistungen. Nach einer schwierigen Abfahrt vom Ührder Berg zum Jahnstadion erreichten wir nach 18,5 km den Spielplatz.


Bis auf einen kleinen Singletrail, auf dem Brennnessel den Kindern Tränen in die Augen trieb, war die Strecke absolut familientauglich und auch ich hatte meinen Spaß.

Mittwoch, 5. August 2009

Downhill "Auf dem Acker"

Nach dem Motto "Alle Wege" führen zur Hanskühnenburg, starteten wir gestern Abend eine entspannte Downhill-Strecke von Stieglitzeck nach Osterode. Downhill hört sich schon toll an .. so richtig "actionreich" und sportlich. Wir wollten aber ursprünglich locker den Berg runterrollen. So einfach wurde es nicht. Geplant war der Ackerweg, doch schon gleich zu Beginn schauten wir einfach auf die Hanskühnenburg Ausschilderung und waren somit von Anfang an auf dem falschen Weg. Nach 2-3 km kam dann der Hinweis "Wanderer nur mit festem Schuhwerk" ... das erinnerte mich an den nassen Weg direkt hinter der HKB ... vor ein Paar Wochen bin ich den blöderweise hochgefahren was letztendlich alles andere als spaßig war. Gleiches erwartete uns gestern. Die Strecke "Auf dem Acker" entpuppte sich als groß-steinig, nass und moorig ... aber zum Glück ging es bergab.

Kurz vor dem Auerhahnplatz hatte der steinige Trail dann ein Ende. Nun ging es geschottert bergab und wir konnten endlich die frische Luft, das schöne Panorama und die Abendsonne bergabrollend geniessen. Ja, so zwischendurch kamen noch ein Paar kleinere Anstiege, aber die sind nicht weiter zu erwähnen. Es waren nette 22km, welche wir dann mit einer Runde Dosenbier besiegelten.

Montag, 20. Juli 2009

Was für ein Juli-Wetter !

Sonntag, morgens 10:00 Uhr, es ist leicht bewölkt und das Niederschlagsradar läßt auf eine trockene Motorradtour hoffen. Also rein in die Klamotten die orangenen Katis aus der Hotelgarage geholt, getankt und auf den Hof gestellt. Und von jetzt auf gleich öffnete der Himmel seine Tore und der Regen setzte ein. Wir wollten nicht gleich komplett aufgeben und fuhren eine kleine Runde, doch der Spaß hielt sich bei Regen in Grenzen. Was ist das dieses Jahr nur für ein blödes Juli-Wetter !!!

So, jetzt fangt nicht an zu lachen, aber nachmittags wurde dann noch mal das Moutainbike herausgeholt. Ich weiß, das soll hier ein Motorradblog werden und ich schreibe hier fast schon mehr über meine MTB Touren. Es wird sich hoffentlich bald ändern.



Gegen 16:00 Uhr sind wir zu fünft vom Hotel aus gestartet. Geplant war eine Tour zur Sösetalsperre, ein kleiner Abtecher zum Jagdhaus, hoch nach Buntenbock und abwärst zurück zum Hotel. Irgendwie ist beim MTB Fahren das mit dem Wetter genau entgegengesetzt --> je schlechter das Wetter, um so mehr Spaß hat man ... ja, ist vielleicht etwas übertrieben. Los ging es. Am Anfang konnte ich den 4 Jünglingen noch etwas folgen, doch später haben sie mich abgehängt. Aber kein Problem, meine interne Ausrede des Alters und des höheren Gewichts hielt mich bei Laune. Ich kürzte dann etwas ab, doch Anstieg zum Hermannsplatz verlangte alles von mir ab. Blöderweise nahm ich diesmal anstatt meines Trinkrucksacks einen Rucksack inkl. Kamera mit. Was für ein Fehler. So kurz vor Buntenbock haben wir 5 kaum ein Erdloch ausgelassen und sahen am Ende aus wie die Schweine ... ähm grinsende Schweine. Eine spaßige Tour, auch wenn mir danach alle Knochen schmerzten.




Vielen Dank an die 4 Begleiter Anja, Maik, Sven und Benni, vor allem für deren Geduld (mussten doch schon ab und zu auf mich warten und kleine Fotopausen über sich ergehen lassen). Und zum Abschluß: "Ja Holzi, dieser Single Trail, bei dem ich gefühlt schneller als mein MTB war, fühlte sich bei mir wirklich wie 20 Liegestütze an".

P.S.: Nachdem es übrigens zwischendurch immer wieder mal regnete, schien auf der Abfahrt die Sonne !

Samstag, 18. Juli 2009

RUNDWANDERWEG um Osterode am Harz .. mit dem MTB

Heute machen wir mal mit einem ganz anderen Thema weiter: Fitness.

Leider fördert das Motorrad fahren auf der Straße absolut nicht die Fitness. Es kann natürlich vorkommen, dass man etwas schwitzt, aber das liegt wohl eher an der Temperatur/Sonne oder an einem waghalsigen Fahrmanöver. Als ich das erste Mal so richtig mit der dicken LC8 im Dreck fuhr, merkte ich erst, wie anstrengend "Offroad" sein kann. Weit früher als auf der Straße läßt die Konzentration nach und man macht Fehler.

Deswegen wird jetzt erstmal mit dem Moutainbike trainiert. So kleine Runden MTB-Offroad nach Feierabend. Gestern war einmal nicht eine Tour in den Harz geplant, sondern der Osteroder Rundwanderweg. Von dessen Existenz hatte ich noch nie gehört, doch auf einigen Freizeitkarten ist er verzeichnet. Der Kurs geht über 16.5 km (laut Schild eigentlich 15,2 km) und ist wirklich abwechslungsreich.

Der Rundweg ist relativ schlecht ausgeschildert, doch mit einer Karte sollte es keine Probleme geben, die jeweiligen Strecken und Abzweigungen zu finden. Wer wandern möchte sollte feste Schuhwerk dabei haben. Auch mit einem Tourenfahrrad sind einige Wege schlecht zu fahren. Als Enstieg in den Rundweg habe ich das Osteroder Schwimmbad gewählt, da auch laut der Ausschilderung hier so eine Art Start und Ziel angegeben wird. Leider habe ich nichts gefunden. Von dort aus geht's hoch zum Ührder Berg. Gleich zu Beginn am Ehrendenkmal vorbei, dann hoch zum König Georg Pavillon mit einem schönen Blick auf Osterode (wenn die Hecke nicht so hoch ist) und auf einem Pfand zum Glagenturm. Bergabrollend fällt sofort die kleine Gänsezucht auf. Nach der Überquerung der Bundesstraße kreuzt/überschneidet sich die Route mit dem Karstwanderweg. Die Hinweisschilder sollte beachtet werden, denn hinter der Baumreihe ist der Steinbruch-Abgrund. An der Pipinsburg erwartete mich ein schöner Blick über die Stadtteile "LaPeKa". Einen schwierigen Teil stellt die Katzentreppe da, eine steile Abfahrt zum Gipswerk Schimpf. Die Taldurchfahrt ist recht unspektakulär und erst mit der Einfahrt ins Bremketal wird das ganze wieder interessanter. Der nächste Berg steht an ... Richtung Stettiner Straße bis hoch zum Ende des Steilen Ackerweges. Von hier kann ich sehr schön der Gipsabbau sehen. Weiter durch das Osteroder Neubaugebiet rüber in die Freiheit. Hier eine steile Abfahrt auf Asphalt und danach gleich wieder hoch zum Butterberg. So spontan gesagt die höchste Erhebung um Osterode. Aber das Sösetal läßt nicht lange auf sich warten. Vorbei an den Tennisplätzen, über die Sösebrücke tauche ich etwas in den Harz hinein. Glücklichweise habe ich nun den letzten Berg vor mir .. den Aufstieg zum alten Krankenhaus. Das war's dann mit den Höhenmetern. Auf einer Schotterpiste weiter in den Leege und am Kaiserteich vorbei in Richtung Start/Ziel. Eine wirklich abwechselungsreiche Tour !